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1&1 Smartdrive am MAC nutzen

Mittwoch, 27. Mai 2009 | Autor: Michael Horber

Leider lässt sich das 1&1 Smartdrive nicht wie viele andere WebDAV Laufwerke über den Finder einbauen. Dies liegt eienrseits daran, dass 1&1 die WebDAV-URL versteckt (https://sd2dav.1und1.de; siehe auch Oliver.Zier.ws) und zum anderen daran, dass der Finder keine WebDAVS, also WebDAV Laufwerk die über https anstelle des ungeschützen http angesprochen werden, unterstützt.

Eine Freeware die hier Hilfe leisten kann ist Cyberduck. Sie unterstützt WebDAVS, soweit ich bisweilen feststellen konnte, problemlos. Aber warum soll man jetzt eine zusätzliche Software nutzen, wenn es auch über das Webinterafce von 1&1 geht. Ganz einfach: Das 1&1 Interface unterstützt nur den Upload von Dateien. Will man komplexe Ordnerstrukturen hochladen, so ist der Einsatz eines WebDAV-Clients unumgänglich.

Zudem gibt es noch ein weiteres nettes Gimmick: Cyberduck bietet neben der Software auch noch ein Widget, wodurch ein schneller Zugriff auf die Software gegeben ist. Allerdings eröffnet das Widget nur die Möglichkeit sich mit normalen FTP Servern zu verbinden. WebDAV wird hier nicht unterstützt.

Thema: Freeware, Mac | 7 Kommentare

Umstieg auf Leopard

Sonntag, 18. November 2007 | Autor: Michael Horber

Nachdem ich am 5.11. meine Examensarbeit abgeben musste, hatte ich danach endlich wieder genug Zeit, um mich anderen Baustellen zu zuwenden. Eine davon war der Umstieg auf Leopard.

Bevor ich mit dem Aufspielen des Systems begann, informierte ich mich, ob ein Update von Tiger oder eine Neuinstallation sinniger sei (vgl. Threat Mactechnews). Obwohl noch nicht alle genutzten Programme Leopard fähig sind, entschied ich mich für eine Neuinstallation. Da ich zuvor in dieser Hinsicht nur Erfahrung mit Windowsrechnern sammeln konnte, war ich überrascht über die Optionen, die mir Leopard bot: So konnte ich meine kompletten Benutzereinstellungen von Tiger übernehmen. Alle Datenbanken der MacProgramme, Passwörter von Firefox, intelligente Ordner, Emails, Kalenderdaten etc. – alles ist erhalten geblieben, einfach fantastisch!

Die neuen Funktionen von Leopard sind teils sinnig. Einige Änderungen hingegen empfinde ich als nicht gelungen:

Die Spaces sind eine geniale Neuerung: Insbesondere, wenn man mit Programmen wie Logic arbeite, die zwei Bildschirme einnehmen, switcht man einfach hin und her. CoverFlow im Finder nutze ich hingegen nur zum sichten von Dateien, Prinzipiell ist es eher deaktiviert.

Probleme bereitet mir Leopard bei iChat:
Seit der Neuinstallation werden bei jedem Start die alten Diskussionen von iChat geöffnet. Selbst wenn ich sie akzektiere, antworte und sie dann schließe erscheinen sie beim nächsten Aufruf. Aber offensichtlich gibt’s das Problem nur bei mir.

Umständlich erscheint mir auch die neue Netzwerkeinstellung. So schaffe ich es nicht, dass ich vom Windowsrechner (XP) auf den Mac zugreifen kann. Dieser findet den Mac zwar, fragt aber nicht nach dem Zugangsacount. Laut Apple sollte das eigentlich kein Problem darstellen, aber die Erfahrungen unterschiedlicher Nutzer zeigen, dass es dann doch wohl nicht so einfach ist.

Themawechsel:
Apple hat den Bluetooth-Modus des Adressbuchs deaktiviert. Nun ist es nicht mehr möglich, SMS direkt von dort zu senden. Wie andere Nutzer hoffe ich ebenfalls, dass Apple dieses Features wieder aktivieren wird. Bis dahin helfe ich mir mit einem Dashboard Widget Namens emitSMS aus.

Die genannten 3 Punkte sind aber schon die einzigen, die ich an Leopard “bisher” kritisieren kann. Die restlichen Neuerungen sind teils noch gewöhnungsbedürftig, erscheinen aber rundum sinnvoll, auch wenn einige etwas verspielt wirken (bspw. Emailvorlagen).

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