Wer des öfteren diesen Blog besuchen sollte, dem ist womöglich die letzte Änderung im Layout aufgefallen:
Unter der Rubrik “Abonnierte Podcasts” ist ein neues Widget hinzugekommen. Möglich macht dies podcast.de, denn seit gestern ist es dank dieser Plattform möglich, die komplette Liste der abonnierten Podcasts als RSS-Feed oder OPML Datei zu exportieren. In Verbindung mit dem Feed-Widget von WordPress kann ich euch so die von mir gehörten Podcasts näherbringen. Eine, wie ich finde, Klasse Änderung die zudem Nutzern von mehreren Rechnern sehr dienlich sein wird.
Enhanced Podcasts, bzw. enhanced Podcasting bedeutet schlicht, dass man anstelle einer Video oder Audiodatei ein anderes Format anhängt. Mit der Zeit hat sich jedoch ein bestimmtes Format diesen Begriff zu Eigen gemacht: das AAC Format. Apple benutzt dieses seit geraumer Zeit, allerdings werden unterschiedliche Dateiendungen eingesetzt, die zugleich angeben, um was für eine spezielle Form von AAC-Datei es sich handelt. So werden Musiktitel aus dem iTunesStore im m4p-Format gespeichert, CD-Importe als m4a- und Hörbücher m4b-Dateien.
Neben den klanglichen Qualitäten hat AAC einen weiteren bedeutenden Vorteil:
Das Format unterstützt zusätzliche Features wie das Einbinden von Bildern und das Erstellen von Kapiteln. Von daher ist es hervorragend dazu geeignet, größere Audiodateien für andere Nutzer bereit zu stellen oder Präsentationen damit zu erstellen.
Allerdings gibt es bisher kaum Software, die sich die Eigenschaften zu nutzen machen. Während es für Windows meines Wissens nach keine vernünftige Software gibt, bieten sich für Apple Nutzer insbesondere 2 Möglichkeiten an.
Zum einen kann man derartige Files mit Garageband erstellen. Wie dies von statten geht wird in einem Tutorial Video von Apple verdeutlicht und bedarf daher an dieser Stelle keiner Ausführung.
Warum schreibe ich dann dennoch einen Artikel zu diesem Thema?
Die beiden genannten Möglichkeiten setzen unterschiedliche Arbeitsweisen voraus. Bei Garageband zeichnet man alles aus dem Programm heraus auf. Somit bietet es sich an, alle Aufnahmen direkt am Mac zu machen. Join Together kombiniert unterschiedliche Audiotracks, die man beispielsweise unterwegs mit einem MP3 Recorder gemacht hat. Somit erspart man sich das umständliche anordnen der Einzelteile im Sequencer. Allerdings implementiert JoinTogether nur dann Bilder, wenn sie in den Audiofiles bereits als Coverbild integriert sind. Außerdem können Kapitelmarken nicht manuell gesetzt werden, denn das Programm erstellt automatisch, ausgehend von den Einzelfiles, eine Einteilung.
Dies ist ja an sich wirklich gut, wenn nicht die Nachbearbeitung der fertiggestellten AAC Files so umständliche wäre. Zu diesem Zweck können MacNutzer auf die Freeware ChapterToolMe zurückgreifen. Diese wird offensichtlich nicht weiterentwickelt und kann somit nur noch von Fremdservern geladen werden. Allerdings lohnt sich deren Verwendung auch nur dann, wenn man eine Garageband Version hat, die noch nicht die Podcasting Ebene integriert hat. Verwendet man sie dennoch, muss man alle Kapitelmarken aus dem AAC neu erstellen, denn die Software liest die bereits erstellten Marken nicht aus. Dies funktioniert wiederum mit GarageBand.
Doch dies sind nicht alle Probleme, die ich heute mit dem Format hatte. Hinzukommt die Implementierung dessen mit PodPress als Medium für eine Podcastfolge. PodPress versteht unter der Endung *.m4a generell Videodateien und lädt daher die Videovorschau. Hier wäre es sicherlich sinnvoller, wenn stattdessen der normale Audioplayer erscheinen würde, bzw. wenn der User bei derartigen Formate die Möglichkeit hat, denn Player spezifisch zuzuweisen.
Fazit
Tolles Format, was aber noch einiger Verbesserung bedürftig – leider
Nachdem ich mich in den letzten 2 Tagen intensiver mit PodPress auseinandergesetzt habe, möchte ich nun eine kurze Beschreibung des PlugIns geben und zugleich kleinere Probleme festhalten.
PodPress ist ein PlugIn für WordPress, welches das Einbinden von Podcastepisoden ermöglicht. Auf der Seite des Autors ist ein Videotutorial, das innerhalb von 11min Installation und Einrichtung des PlugIns nachvollziehbar eklärt.
Das PlugIn zeichnet sich neben seiner Kompatibilität für WordPress durch seinen großen Funktionsumfang aus. Es erstellt eigenständig Feeds, die alle Information für gängige Podcastplattformen wie den iTunes Store enthalten. Mit anderen Worten braucht man sich nicht mehr um viel kümmern. Eine Statistik soll darüber hinaus die Abrufe der Files aufzeichnen. Somit dient die Statistik als sinnvolle Ergänzung zu Google Analytics, was lediglich die Zugriffe auf php und html Seiten aufzeichnet.
Eigentlich ist PodPress wie geschildert ein wirklich großartiges PlugIn was zu den sinnvollsten WordPress Ergänzungen zählt, vorausgesetzt man podcastet. Allerdings haben die aktuellen Version, die ich testen konnte, noch einige Macken:
Das von mir (webtechnisch-) betreute Podcast Projekt nutzt Version 8.2 des PlugIns. Diese Version bietet das Aufzeichnen von Audiokommentaren an. Leider funktioniert dies nicht mehr. Ich kennen den genauen Grund zwar nicht, aber der Dienst, der dafür in PodPress eingebunden war, ist nicht mehr kostenfrei nutzbar. Ich vermute, dass die Aufnahmen auf einen fremden Server geladen wurden, um sie von dort abspielen zu können. Egal wie, es ist schade, dass diese Funktion in der aktuellen PodPress Version (8.5) nicht mehr zu finden ist. Vielleicht binden die Entwickler in Zukunft einen ähnlichen Dienst ein, immerhin wird auf der Homepage immer noch auf diesen Dienst verwiesen. Wer auf Audiokommentare angewiesen ist, muss daher auf Loudblog zurückgreifen, allerdings werden hier Kommentare nicht online aufgezeichnet. Die NutzerInnen müssen die Kommentare als MP3 File lokal speichern und dann hochladen.
Wer genau gelesen hat, dem ist das Wort soll ins Auge gefallen. Leider funktioniert die Statistik in den von mir genutzten Versionen nicht. Im Forum von PodPress sind dazu einige Artikel erschienen, denen zu Folge immer noch an diesem Problem gearbeitet wird. Leider ist es mir selbst nicht möglich mich an den Forendiskussionen zu beteiligen, da mich keine der Anmeldungsmails zur Bestätigung erreicht. Auch per Mail habe ich von den Entwicklern bisher keine Rückmeldung erhalten. Für mich stellt sich nur die Frage, warum ständig neue Versionen erscheinen, in die ein Service eingebettet wird, der in seiner aktuellen Version nicht funktioniert. Ältere Versionen müssen wohl einwandfrei gelaufen sein.
Noch mal zur Kommunikation mit den Entwicklern:
Im Rss Feed habe ich einen kleinen Fehler ausmachen können. Wer unter deutsche Umlaute einsetzt, der zerschießt seinen Standardfeed. Komischerweise funktioniert der Podcastfeed weiter. Klammern, Bindestriche etc. werden akzeptiert. Dieses Manko würde ich ja gerne an Mighty Seek weitergeben, aber auf Emails scheint er ja nicht zu reagieren.
Bevor ich es vergesse, PodPress hat einen wirklich gut aussehenden Player integriert. Dieser ist in jeden Artikel integriert und spielt wie auch der Player von loudblog lediglich einzelne Folgen ab. Es gibt aber auch Player die man zusätzlich integrieren kann, bspw. als Widget, die alle Folgen bereit stellen. Damit habe ich mich aber bisher nicht beschäftigt.
Zusammenfassend möchte ich dennoch erneut darauf hinweisen, dass es sich hier um ein empfehlenswertes PlugIn handelt. Sobald eine Version erscheint, in der die Statistik endlich wieder funktioniert, werde ich einen Hinweis darauf geben. Für alle die Probleme mit dem Standardfeed hatten hoffe ich, ihnen geholfen zu haben.
Im Rahmen des Seminars ” Podcast – Ein neues Format für den Musikunterricht“, angeboten von Andreas Rubisch, haben wir im Sommersemester 2007 an der Universität eine kleine Podcastreihe in Zusammenarbeit mit dem Staatstheater Kassel produziert. Ich selbst habe an einem der Podcasts mitgearbeitet. Außerdem betreue ich die Seite des Podcast. Feedbacks diesbezüglich könnt ihr natürlich auch hier posten. Und hier geht’s zum Podcast.
WordPress ist ein OpenSource Skript, dass das erstellen von Weblogs auf dem eigenen Server ermöglicht. Einzige Voraussetzungen sind ein wenig Platz, einen PHP fähigen Server und eine MySQL Datenbank. Die genauen Voraussetzungen können von Version zu Version unterschiedlich sein, so dass ihr genauere Daten auf der deutschen Webseite erhaltet.
Prinzipiell gilt, dass WordPress ein englisch sprachiges System ist. Dennoch gibt es eine dt. Version mit entsprechendem deutschen Back-End. Die Themes sind wie PlugIns und Widgets ebenfalls teils mehrsprachig erhältlich.
Warum WordPress:
Ich suchte zunächst nach einer Möglichkeit, um Podcasts zu publizieren. Dabei bin ich schnell auf WordPress und LoudBlog gestoßen. Beide Plattformen haben mich überzeugt, auch wenn die eine oder andere in ihrer Grundstruktur Vor- bzw. Nachteile aufweist. Diese werde ich zur gegeben Zeit schildern oder auf entsprechende Artikel verweisen. Den Vorteil von WordPress ergab sich für mich durch zwei Punkte. Der erste ist die Kombination von einem Blog mit der Option einen Podcast zu integrieren. Dazu benötigt man lediglich das PlugIn Podpress. Damit ist im Grunde genommen auch schon der zweite Punkt angesprochen: Für WordPress gibt es eine Fülle an PlugIns und ähnlichem, was bei Loudblog (noch) nicht der Fall ist. Dennoch werde ich auch LoudBlog weiter im Auge behalten, man weiß ja nie…
So bin ich vorübergehend mit einem UMTS Stick ausgerüstet worden, bis endlich der DSL-Anschluss geschaltet wird. Aber: Endlich Internet!04:13:52 PM August 19, 2010from Echofon
Erster Schultag an neuer Wirkungsstätte - freue mich auf die neue Aufgabe. Allen SuS und Kollegen wünsche ich einen guten Start!05:03:44 AM August 16, 2010from Echofon
Gespräche ins Festnetz funktionieren hingegen nicht. Im Übrigen: Liebe Grüße von hier an alle Follower!04:23:46 PM Juli 21, 2010from Echofon
Hat jemand Erfahrung mit 1&1 und passender SIP Software für Mac OS X? Skype funktioniert zwar von Ägypten aus, allerdings nur als VOIP...04:22:59 PM Juli 21, 2010from Echofon
Letzte Kommentare